Schallplatten zum Verkauf auf Trödelmarkt in Berlin vom Veranstalter Höfges Veranstaltungspool GmbHgrüner Button "JETZT BUCHEN"

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Wie Sie den richtigen Preis für Ihre Flohmarktartikel bestimmen

Viele Menschen besuchen Flohmärkte, um ein paar Schnäppchen zu finden oder um aus ihren alten Schätzen noch etwas Gewinn zu erzielen. Doch wie hoch oder niedrig sollten Sie Ihre Preise als Verkäufer ansetzen? Wir von der Höfges Veranstaltungspool GmbH zeigen Ihnen, wie Sie einen angemessenen Preis für Ihren Trödel bestimmen und eine gute Verhandlungsbasis für Ihre Verkaufsgeschäfte schaffen.

Orientieren Sie sich an anderen Trödelmärkten

Besuchen Sie am besten im Vorfeld andere Flohmärkte und informieren Sie sich darüber, welche Preise Sie für einen vergleichbaren Artikel erwarten können. Orientieren Sie sich sozusagen an den Preisen der Konkurrenz. Sie können dafür sogar Online-Auktionsseiten oder andere Händlerseiten durchsuchen, um typische Preise zu ermitteln und zu vergleichen. Versuchen Sie dann, einen günstigen Preis unterhalb des Durchschnittspreises festzulegen. Wenn ein Konkurrent bereits sehr günstig ist, müssen Sie dies jedoch nicht noch unterbieten, schließlich hat jeder Artikel einen Mindestwert.

Runden Sie kleinere Beträge auf

Legen Sie bei kleineren Beträgen einen einfachen, runden Preis fest, wie zum Beispiel zwei Euro oder fünf Euro. Ein Beispiel: Sie verkaufen eine CD für 95 Cent. Trotz 5 Cent mehr ist es wahrscheinlicher, dass sich jemand die CD für einen Euro kaufen wird. Das liegt an folgenden Punkten:

  • Einfache Bezahlung mit passenden Münzen oder Scheinen
  • Kein Geldwechsel notwendig
  • Kein kompliziertes Hantieren mit Kleingeld
  • Keine Suche nach passendem Wechselgeld

Insgesamt kommt es so zu einer schnelleren Kaufabwicklung und der Käufer wird nicht durch komplizierte Beträge abgeschreckt.

Verwenden Sie Preispsychologie

Vermeiden Sie bei höheren Preisen eine zu runde Summe wie zum Beispiel 50 oder 100 Euro, da diese für viele Menschen ein psychologisches Hindernis sein kann. Gehen Sie stattdessen im Preis etwas runter auf 45 Euro oder 95 Euro. Es ist wichtig, die mentale Blockade eines Kunden zu überwinden, um zum Feilschen zu gelangen und Ihren Verkauf erfolgreich abzuwickeln. Bei Artikeln mit großer Differenz zwischen dem Anschaffungswert und Ihrem Verkaufspreis können Sie die ursprüngliche Summe außerdem neben Ihren Preis schreiben.

Nennen Sie nicht zu Beginn Ihren Wunschpreis

Markieren Sie den Artikel nicht mit Ihrem Endpreis, sondern setzen Sie ihn ein paar Euro höher an. Flohmarktbesucher suchen nach Angeboten und feilschen gerne, deshalb sollten Sie sich nicht an starre Preise halten. Legen Sie Preise fest, die es dem Kunden ermöglichen, den Preis nach unten zu verhandeln, sodass er unter dem markierten Preis liegt, aber über Ihrem Tiefstpreis. Auf diese Weise gehen beide als Gewinner aus dem Geschäft hervor.

Lassen Sie sich nicht vom ursprünglichen Wert beeinflussen

Vergessen Sie, was Sie ursprünglich für einen Artikel bezahlt haben. Lassen Sie sich zum Beispiel nicht davon beeinflussen, dass Sie vor sechs Jahren 1.000 Euro für einen Kleiderschrank bezahlt haben. Sie müssen wissen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass jemand diese Summe für etwas Gebrauchtes ausgibt, noch dazu, wenn es sich um ein viel genutztes Alltagsobjekt handelt. Denken Sie daran, dass es besser ist, 150 Euro in der Hand zu halten, als einen unverkauften, nicht benutzten Schrank in der Wohnung stehen zu haben.

Versehen Sie Ihre Gegenstände mit einem Preisschild

Markieren Sie immer den Preis auf Ihren Gegenständen; versuchen Sie nicht, die Preise nur im Kopf zu behalten. Denn es ist nicht nur der Artikel an sich, sondern auch das Preisschild, das das Interesse der Käufer weckt. Ein nicht markierter Artikel zieht weniger Anfragen an, da er die entscheidende Frage eines Kunden nicht beantwortet: Wie viel kostet der Artikel? Ein eindeutiges Preisschild dagegen erleichtert Ihnen und dem potenziellen Käufer den Einstieg in die Verhandlungen und motiviert zu einem Kaufgeschäft.